Fahrrad-Projekte

Das Fahrrad ist, wie man unschwer auf einen Blick an unseren vollen Fahrradabstellplätzen erkennen kann, das meistbenutzte Verkehrsmittel der Schüler. Es ist nicht nur praktisch, sondern auch umweltfreundlich. Damit wir dieses so lange wie möglich benutzen können, hat Herr Nowak ein Wahlfach ins Leben gerufen. In diesem lernen Schüler aus der 5. bis 9. Klasse, wie man Fahrräder repariert und was für unterschiedliche Räder es gibt. Leider findet das Wahlfach derzeit nicht statt, Herr Nowak hofft aber, es sobald wie möglich wieder aufnehmen zu können. Zudem gibt es derzeit ein P-Seminar, bei dem die Schüler mit Hilf von Herrn Nowak eine Radtour über die Alpen planen. Wir finden, dass dies ist eine wunderbare Idee ist, da man mit dem Fahrrad umweltfreundlich reisen kann.

Weniger Verpackungsmüll

VERPACKUNGSMÜLL VERMEIDEN

DER EIGENE GEMÜSE- UND OBSTANBAU

Eine tolle Lösung dem ganzen Verpackungsmüll in den Supermärkten zu umgehen, kann der eigene Anbau von Obst und Gemüse sein. Ein großer Garten wäre dafür ideal, aber ist nicht dringend notwendig! Je mehr Platz umso mehr Möglichkeiten bieten sich, doch auch ein kleiner Balkon oder das Fensterbrett reichen aus um tätig zu werden. Nichts ist unmöglich! Im Prinzip eignen sich fast alle Gemüsesorten für den Anbau auf dem Balkon. Auch viel Obstsorten wachsen gut in Kübeln. Besonders geeignet für wenig Platz sind Kräuter.

Die eigenen Vorstellungen von der eigenen Ernte sollten realistisch sein. Zweifellos wird man am Balkon nicht kiloweise Kartoffeln oder Karotten ernten können, weil der Platz dafür nicht ausreicht. Aber in erster Linie geht es auch nicht um eine besonders ertragreiche Ernte. Das Ziel ist es, Obst und Gemüse selber anzupflanzen, um den Weg vom „Feld“ zum Teller besonders kurz und verpackungsfrei zu halten. Der Eigenanbau bewirkt nebenbei, dass man seine Lebensmittel mehr zu schätzen lernt. Wer sein Obst und Gemüse selbst großzieht und wachsen sieht, wird weniger verschwenderisch mit Lebensmitteln umgehen, weil er aus eigener Erfahrung weiß, wie viel Energie und Aufwand in jeder einzelnen Frucht steckt.

Wer sich für den Eigenanbau von Obst und Gemüse interessiert, könnte sich auch das Thema „Regrowing“1 begeistern. Beim „Regrowing“ kann Gemüse aus Gemüseresten nachziehen. Das Verfahren zeigt besonders gut, dass nicht alles Abfall ist, was man vermutet.

1 https://www.br.de/puls/tv/puls/puls-reportage-regrowing-100.html

 

Müllreduktion durch Ordnung im Kühlschrank?

ABFALLMENGEN REDUZIEREN

KÜHLSCHRANK- ORDNUNG IST ALLES!

Wer seinen Kühlschrank gut sortiert, hat einen besseren Überblick über seine Lebensmittel. Wenn im Kühlschrank zu viele Produkte lagern, passiert es schnell, dass die Nahrungsmittel in den hinteren Reihen verderben, weil sie in Vergessenheit geraten sind. Oft greifen wir einfach zu dem, was wir zuerst sehen oder am schnellsten erreichen. Um zu verhindern, dass Lebensmittel unbemerkt schlecht werden und deshalb im Müll landen, hilft Ordnung im Kühlschrank!

Zuallererst ist es gut zu wissen, welche Lebensmittel überhaupt in den Kühlschrank gehören und welche nicht. Nicht alle Lebensmittel bleiben im Kühlschrank länger haltbar und frisch. Viele Lebensmittel halten sich besser bei Raumtemperatur, die kalte Lagerung schadet ihnen nur. Zum Beispiel bevorzugen es die allermeisten Obstsorten außerhalb des Kühlschranks gelagert zu werden. Ein wichtiger Rat ist es daher, sich zu informieren, wo man ein Produkt am besten lagern sollte.

Die Lebensmittel, die in den Kühlschrank gehören, sollte man nicht einfach irgendwo hin stellen. Ein weiterer Tipp ist es seine Lebensmittel nach dem Haltbarkeitsdatum zu sortieren. Räumt man Produkte mit einem längeren Haltbarkeitsdatum nach hinten und solche, die früher ablaufen, nach vorne, werden die ältesten Nahrungsmittel zuerst aufgebraucht. Diesen Tipp kann man nicht nur im Kühlschrank anwenden, sondern überall wo Lebensmittel lagern.

Um den Überblick zu behalten, hilft es auch seine Lebensmittel gruppiert aufzubewahren. Wenn alle Produkte von der gleichen Lebensmittelgruppe (Käse, Wurst, Milchprodukte etc.) gesammelt an einem Ort lagern, reicht ein kurzer Blick schon aus, um festzustellen, ob etwas aus einer Gruppe fehlt, oder noch ausreichend vorhanden ist. Denn beim Blick in den Kühlschrank, kann man sich sicher sein das etwas fehlt und nicht vielleicht anderswo im Kühlschrank versteckt ist. Beim nächsten Einkauf ist es so viel wahrscheinlicher, dass nur die Lebensmittel im Korb landen, die wirklich fehlen.

https://www.ao.de/hilfe-service/tippstricks/kuehlschrank-richtig-einraeumen

 

Mindesthaltbarkeitsdatum: Ist das noch essbar?

ABFALLMENGEN REDUZIEREN

KANN ICH DAS NOCH ESSEN?

Wenn man sich unsicher ist, ob ein Lebensmittel noch genießbar ist, wandert der erste Blick meistens zum Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Verpackung des Produkts. Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD), gibt jedoch nur an bis wann der Hersteller eines Produkts die spezifischen Eigenschaften seines Produkts, bei empfohlenen Lagerung, garantiert. Das Mindesthaltbarkeitsdatum dient in erster Linie der Orientierung und informiert den Verbraucher darüber, bis wann das Produkt wenigsten gut ist. Es heißt nicht, dass sobald das MHD überschritten ist, das Lebensmittel in den Müll gehört. Um zu überprüfen, ob etwas noch genießbar ist oder nicht, sollte man seine Sinne einschalten. Wenn ein Produkt abgelaufen ist, nicht sofort wegschmeißen! Wenn das Aussehen, der Geruch und der Geschmack normal sind, kann man davon ausgehen, dass der Zustand des Nahrungsmittel völlig in Ordnung ist.

Aufgepasst! Das Verbrauchsdatum ist nicht mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum zu verwechseln. Im Gegensatz zum MHD wird das Verbrauchsdatum auf schnell verderblichen Lebensmitteln, wie Fisch und Fleisch gedruckt. Es sollte daher ernst genommen werden. Nach Ablaufen des Verbrauchsdatum müssen die Lebensmittel entsorgt werden. Sie können nicht mehr verzehrt werden, weil gesundheitsschädlich Folgen auftreten könnten.

https://www.br.de/puls/tv/puls/puls-klartext-mindesthaltbarkeitsdatum-lebensmittelverschwendung-100.html

 

Garten AG im Klenze

Garten-AG
Die Klenze-Gartler beschenken uns mit wunderschöner Natur!
Seit Jahrzehnten ist die Garten-AG für unsere Natur im Klenze-Gymnasium zuständig. Eine Gruppe von
Schülern, die…
• …fleißig jeden Freitag die Pflanzen im Schulhaus gießen -auch wenn es manchmal auf dem Boden nass wird-.
• …Unkraut in den Beten jäten.
• …mit großer Freude im Herbst und Frühsommer Pflanztröge vor und hinter dem Schulhaus bepflanzen.

Bilder aus eigenen Quellen

• …die Blätter zusammenrechen.
• …den damaligen Teich mit sehr viel Arbeit gepflegt haben.


• …die Büsche schneiden, bevor sie uns überwuchern.
• … etc.
Jeden Freitagnachmittag trifft sich die Gartengruppe und erledigt mit sehr viel Mühe, Arbeit und
Engagement, natürlich verbunden mit großem Spaß, diese Aufgaben. Als Belohnung gibt es von Schülern mitgebrachte
Kuchen und auch Semmeln aus dem Brotzeitverkauf (danke an Herrn und Frau Mayer).
Mit viel Eifer, Spaß und Kreativität helfen alle zusammen, die Schönheit der Natur auf dem Gelände
des Klenze-Gymnasium zu erhalten, um den Leuten eine Freude durch den schönen Anblick zu
bereiten.

Was schmeckt wann am besten? DER SAISONKALENDER

WARUM SAISONAL UND REGIONAL EINKAUFEN?

Besserer Geschmack:

Importiertes Obst oder Gemüse wird noch unreif geerntet, um auf den meist langen Transportwegen nicht zu verderben. Unsere Heimischen Sorten können ihr ganzes Aroma entfalten, da sie ausreichend Zeit haben zu reifen.

Mehr Vitamine:

Grundsätzlich gilt, je frischer die Kost, desto mehr Nährstoffe enthält sie.

Auch vollständig gereifte Früchte können mehr Vitamine speichern.

Umweltschonend:

Auf der einen Seite fällt schon mal der lange Transport mit Schiff und Flugzeug weg. Zudem hat der Kauf von regionalen Produkten den Vorteil, dass keine beheizten Treibhäuser oder Lagerstätten benötigt werden.

Weniger Pestizide im Essen:

Deutschland hat strikte Richtlinien was die Verwendung von Pestiziden angeht. Achtet man auf das Bio-Siegel kann man sich sicher sein, dass die Lebensmittel keine Pestizide beinhalten.

SAISONKALENDER

Der Saisonkalender hilft euch dabei einschätzen zu können, zu welcher Jahreszeit welches Obst und Gemüse reif ist. Beim Gang in den Supermarkt wisst ihr also genau, welche Waren aufgrund des kurzen Transportweges am umweltschonendsten produziert werden können und am frischesten und somit gesündesten für euch sind.

Pflanzen

JAN

FEB

MÄRZ

APR

MAI

JUNI

JULI

AUG

SEP

OKT

NOV

DEZ

ÄPFEL                        
BIRNEN                        
BLAUBEEREN                        
ERDBEEREN                        
HIMBEEREN                        
SÜSSKIRSCHEN                        
WALNÜSSE/HASELNÜSSE                        
ARTISCHOCKEN                        
AUBERGINEN                        
BROKKOLI                        
ERBSEN                        
FELDSALAT                        
GURKEN                        
KÜRBIS                        
PAPRIKA                        
RUCCOLA                        
SPINAT                        
TOMATEN                        
ZUCCHINI                        
KARTOFFEL                        
KAROTTEN                        
MAIS                        
SPARGEL                        
ZWIEBEL                        
                         
                         
                         
    Wächst im Treibhaus                    
    Wächst auf dem Feld                    

Quelle: Die 70 einfachsten Gesund-Rezepte, Becker Joest Volk Verlag GmbH & Co. KG