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23 Gedanken zu „Arbeitswelt 4.0?

  1. Gotthard Bauer

    Wenn ich mir das so anschaue, bin ich wirklich dankbar für meinen Lehrerjob. So leicht wird man unseren Beruf nicht durch Maschinen ersetzen können.

    Aber wie schaut die Zukunft meiner Schülerinnen und Schüler aus? Ständig umlernen, unglaublich flexibel sein, ständig den Wohnort wechseln, mit Maschinen und der ganzen Welt konkurrieren? Wer kann das leisten?

    Oder gibt es auch Chancen?

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  2. suraya blakkaf

    würde mir wünschen workshops für andere Arbeitsbereiche zu haben, wie zum beispiel für soziale Arbeit, da mich Technik nicht so sehr interessiert

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    1. P. Szilassy

      Dann geh am besten in den Workshop "Arbeitswelt am Beispiel des öffentlichen Dienstes aus Gewerkschaftssicht".

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    1. 10c

      Hallo Ben!
      Auf diese Frage haben wir eine schöne Antwort im Unterricht gefunden.
      Als Hilfe haben wir dieses Video verwendet: https://www.youtube.com/watch?v=7Pq-S557XQU

      Negativszenario: Die Automatisierung ist unausweichlich
      Der Mensch erfindet schon seit Ewigkeiten Werkzeuge und Maschinen um seine Arbeit zu erleichtern. So hat die industrielle Revolution dazu geführt, dass man mit weniger Menschen mehr produzieren konnte. Jetzt beginnt eine neue Revolution, eine die nicht vergleichbar ist mit anderen. So werden Roboter entwickelt, die ohne Menschen arbeiten können und dazu dessen Arbeit auch noch schneller, effizienter und günstiger machen. Es besteht kein Zweifel mehr, dass Roboter den Menschen ersetzten werden und einige dieser Roboterarten haben dies auch schon getan. Ein paar Beispiele sind:
      Physical Bots: Low-Skill Jobs wie Kassierer, Lkw-Fahrer, Lagerist, etc. werden durch Robotern ausgewechselt, die zwar langsamer sind, aber dennoch preis-/leistungsmäßig viel günstiger als Menschen.
      Creative Bots: Jobs wie Komponist oder Künstler können von Bots ersetzt werden, die schnell Kompositionen schreiben bzw. Bilder malen können. Beispielsweise der Bot Emily Howell, der es schafft es ein Musikstück viel schneller und öfter zu komponieren als ein Mensch jemals könnte. Diese Kompositionen sind so überzeugend, dass Personen, die die Musik von Emily Howell gehört haben, nicht unterscheiden konnten, ob es sich um einen Bot handelt oder nicht.
      Professional Bot: High-Skill Jobs wie Anwälte, Ärzte oder Wissenschaftler werden durch intelligente Bots ersetzt, die sich selbst weiterentwickeln können. So beispielsweise der Bot genannt Watson. Ein Ärzte-Bot, welcher schneller und akkurater Diagnosen für Patienten aufstellen kann als ein menschlicher Arzt jemals könnte.
      Diese Ersetzung des Menschen hat bereits angefangen und diese Entwicklung wird drastische Konsequenzen für die gesamte Menschheit haben, solange wir nicht darauf vorbereitet sind. Und das sind wir nicht.

      Wir hoffen, dir hat das geholfen 😉

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      1. Kerim

        Das muss ja nicht unbedingt negativ sein, es könnte zu einem Vollautomatischen Kommunismus führen. Stellt sich nur noch die frage was man mit der ganzen freien zeit tun soll 😉

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  3. Julian

    Hallo Felix,

    ich glaube auch, dass man Jobs nicht ersetzen kann, bei denen es auf zwischenmenschliche Beziehungen oder Interaktion ankommt.

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    1. 10C

      Hallo Julian,
      hier haben wir einige Beispiele, dass die Interaktion auch ersetzt werden kann:

      Digitalisierung: Gefahren

      Hacker können Firmen (zukünftig) viel einfacher Schäden zufügen; sie verschicken Emails an Arbeiter der Firmen unter dem Vorwand, sie sollen ein anderes Unternehmen aufkaufen. So verlieren sowohl große Firmen als auch Firmen des Mittelstands Summen in Millionenhöhe. Außerdem werden viele Maschinen mit der Digitalisierung zugänglicher (für Hacker, die sie dann zerstören können).
      ? Maschinen sind teuer und schwer zu ersetzen

      Manche Leute äußern ihre Angst, in Zukunft ständig überwacht zu werden. Ob dies so wird, bleibt frei, doch mit dem Fortschreiten der Technik (jetzt und in naher Zukunft) wird Überwachung (& Bewachung) der Menschen in Metropolen rentabler.

      Umschulungen und fehlende Qualifikationen werden zukünftig ein großes Problem werden, besonders für Menschen ohne Abschluss oder mit Bildungslücken. Langfristig kann sogar die Interaktion zwischen Menschen ersetzt werden – und damit auch fast alle Jobs. Immerhin gibt es jetzt schon automatisierte Stimmen (Siri und Alexa). So können nicht nur Jobs ersetzt werden, sondern auch Freunde und andere soziale Kontakte.

      Wenn dir die Begabung für den Umgang oder die Verwaltung von Maschinen fehlt und dein Talent stattdessen in anderen Bereichen liegt (z.B. Kunst, Literatur, Sprache), dann wird es dir 2030 schwer fallen, einen guten Job zu finden, falls du überhaupt einen findest, der dir gefällt.

      Dazu kommt natürlich die Angst vieler, aufgrund von fortschreitender Technik, entlassen zu werden, da Roboter/Maschinen schneller, länger und effektiver arbeiten. Es kostet zwar Geld, sie anzuschaffen, zu reparieren oder zu bauen, doch langfristig sind sie billiger, da man ihnen keinen Lohn zahlen muss. Diese Angst ist also vor allem bei Arbeitnehmern ohne Festanstellung oder Hochschulabschluss in Konzernen begründet.

      Es könnte sogar passieren, dass wir so beschäftigt sind mit Digitalisierung, Internet, etc., dass viele andere Beschäftigungen vernachlässigt werden – wie etwa Sport, Lesen, kreative Beschäftigungen.

      Wir hoffen, dass wir dieses Thema etwas klarer machen konnten.

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  4. Wirtschaft und Recht Kurs Klessinger

    Hallo Leute,

    wir, der Wirtschaftskurs Klessinger macht nächste Woche eine Exkursion mitten in die Arbeitswelt 4.0, nämlich ins Impact HUB, eine Start Up Community mit gemeinwohlökonomischer Ausrichtung. Wir nehmen folgende Fragen mit:
    Ben: Was ist eure Motivation, euch selbständig zu machen?
    David: Lebt ihr ausschließlich von Spenden? Wie finanziert ihr euch?
    Daniel: Wie sticht ein Start Up Unternehmen aus der Menge heraus?
    Vedran: Ihr arbeitet ja gemeinsam in einem Netzwerk zusammen. Gibt es da keine Konkurrenzgedanken? Wie schafft ihr es, gemeinschaftlich zu denken?
    Anne: Woher wisst ihr, dass euer Unternehmen eine Chance in der Zukunft hat?
    Sandro: Gibt es Start Ups, die nicht in die Community aufgenommen werden?
    Klessinger: Weshalb könnte man euch als typische Vertreter einer Arbeitswelt 4.0 verstehen?
    Mehmet: Aus welchen Branchen sind eure Unternehmen?

    Falls ihr noch Fragen habt, schreibt uns bitte!

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  5. Despina

    Inwiefern wird es sich später noch lohnen studieren zu gehen, wenn selbst Jobs, die auf Interaktion basieren, ersetzt werden können? Es können doch nicht alle Berufe ersetzt werden, zum Beispiel Psychologen, Ärzte, Altenpflege, Erzieher...!?

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    1. Kilian und Daniel D.

      Holla Despina ,

      an sich ein guter Einwand aber es können weite Teile von den dir genannten Berufe ersetzt werden.
      Der Beruf als Arbeitspfleger zum Beispiel besteht aus automatisierbaren Prozessen. Die Prozesse nicht automatisiert werden können, sind weiterhin noch Quellen für Arbeitsplätze .

      Ich hoffe ich konnte dir helfen <3

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  6. Paul

    Wie weit kann es sich noch lohnen, in bestehenden Branchen als Neuunternehmer einzusteigen? Hat man noch die Möglichkeit im Konkurrenzkampf mitzuhalten oder wird man einfach von Massenproduktion etc. unfähig preismäßig eine Chance zu haben?

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  7. Finn Krammer

    Ich möchte in Richtung Informatik gehen. Software Engineering um genau zu sein. Jetzt hat Ubisoft kürzlich erst eine AI entwickelt, die Denkfehler in Code erkennt (also reine Logikfehler, keine Syntaxfehler). Jetzt frage ich mich wie lange es dauert, bis AI in der Lage ist komplette Anwendungen zu entwickeln. Auch Game programming würde mich interessieren, jedoch verdient man bei kleineren Developern nicht gerade viel und bei größeren ist es bestimmt nicht einfach einen Job zu bekommen. Der Bereich der künstlichen Intelligenz interessiert mich auch sehr und ich überlege mir, ob ich mich darauf fokussieren soll. Da würde ich wahrscheinlich auch mehr Geld verdienen. Ich bin noch etwas hin und her gerissen :/ Eventuell bin ich ja in Zukunft dafür verantwortlich, wenn ihr eure Jobs verliert 😉

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  8. Arcangelo

    Wird sich die Arbeitswelt in Zukunft so entwickeln, dass ein Fokus auf kreativen Aspekten statt auf der eigentlichen Arbeit liegt? Wenn repetitive Aufgaben von Robotern und künstlichen Intelligenzen übernommen werden bleibt eigentlich nur dieser Teil unserer aktuellen Arbeitsvorstellung übrig.
    Wird es vllt sogar eine Zeit geben in der wir Menschen nur sehr wenig arbeiten müssen? Woraus wird der Rest unseres Alltags bestehen? Wie finanziert man in diesem Modell seinen Unterhalt?

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    1. Arik

      Ich denke, dass Arbeit in der Zukunft nur noch kreative Aspekte haben wird, da repetitive Aufgaben automatisiert werden und nur noch Arbeiten, in denen völlig neues geschaffen wird nötig sein werden.

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    2. Gotthard bauer

      Auf dem Wasser liegen und friedlich in den Himmel schauen (theodor w. Adorno)

      Satius est otiosum esse quam nihil facere (plinius d. J.)

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  9. Helen

    Warum haben Studiengänge wie Medizin einen NC? Wieso ist es von Bedeutung, dass man jetzt gut in Kunstgeschichte oder in Sozialkunde ist, wenn man ein Medizinstudium anstrebt? Das wirkt sich ja schließlich nicht auf den beruflichen Werdegang aus. Wirkt sich das nicht negativ auf die Arbeitswelt aus, weil potentiell geeignete Arbeitskräfte schon im Voraus ausgeschlossen werden? Es gibt heutzutage viel zu viele Ärzte, die für diesen Beruf nicht geeignet sind. Alle Studiengänge sollten sich ein Beispiel an Physik nehmen. Wer zu schlecht ist, fliegt eh raus, aber jeder hat wenigstens die Möglichkeit es zu versuchen!

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  10. Felix

    Wann kommen Computer to Gehirn Interfaces, mit denen man Daten direkt ins Gehirn laden kann? Wie wird es unsere Gesellschaft verändern? Lernen wird überflüssig, da Wissen einfach aufs Gehirn geladen werden kann.

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  11. Theresa

    Auch wenn die Menschen in Zukunft durch Roboter ersetzt werden, gibt es keine Möglichkeit die Kreativität der Menschen auf Roboter zu übertragen. Ist es nicht deshalb umso wichtiger kreative Berufe, die sich in die Kunst- oder Musikrichtung bewegen, zu fördern? Oder wird es auch Möglichkeiten geben diese Berufe durch Alternativen zu ersetzen?

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  12. Richi

    Wird es im Kreativen Bereich noch Festeinstellungen geben?Oder wird man selbstständig immer wieder nach neuen Projekten suchen müssen?

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